Das Einrichten eines neuen LON Projektes birgt Fehlerquellen, die erst im weiteren Verlauf der Inbetriebnahme zu Problemen führen. Deshalb wollen wir Ihnen im ersten Teil unserer "Tipps & Tricks" die von uns empfohlenen Schritte bei der Einrichtung eines neuen LON Projektes mit SVEA LON Komponenten erläutern: Voraussetzungen Bevor Sie mit der Einrichtung des LON Projektes beginnen sollten Sie sich vergewissern, dass Ihnen folgende Dokumente und Applikationen zur Verfügung stehen:
Inbetriebnahmetool (z. B. LonMaker™ for Windows, kurz "LM4W") basierend auf LNS2 oder LNS3 mit aktuellem Service Pack. Die aktuellen LNS und LM4W Service Packs finden Sie auf unserer SVEA Info CD (Art.-Nr.: 92091-059, kostenlos) oder sie können von unserem FTP Server heruntergeladen werden.
Aktuelle Version der SVEA Device Resource Files (DRFs), entweder von der SVEA Info-CD oder über unsere Homepage und unseren FTP Server.
Optional sollte auch die aktuelle Version des SVEA Universal LNS Plug-Ins (UPI) zur Verfügung stehen. Es steht ebenfalls auf der SVEA Info-CD oder über unsere Homepage und unseren FTP Server zur Verfügung.
Geräteapplikation und Applikationsbeschreibung (eventuell auch Geräte Plug- Ins) sowie Gerätedokumentation zur Überprüfung der Verkabelung, entweder von der SVEA Info-CD oder über unseren FTP Server oder unsere Produktdatenbank.
Projekteinrichtung Schritt für Schritt Die hier beschriebene Vorgehensweise sollten Sie bei jeder Projekteinrichtung mit SVEA Komponenten wie angegeben durchführen um Probleme zu vermeiden: 1. Installieren Sie die aktuelle Version der SVEA Device Resource Files (DRFs). Die minimal erforderliche Version ist in allen Applikationsbeschreibungen im Abschnitt "Systemvoraussetzungen" angegeben.

2. Installieren Sie die verfügbaren, gerätespezifischen LNS Plug-Ins auf Ihrem System/Rechner.
3. Kopieren Sie die erforderlichen Geräteapplikationen in Form der XIF, XFB, NXE und APB Dateien in ein entsprechendes Verzeichnis auf Ihrer lokalen Festplatte (z. B. C:\LonWorks\Import\SVEA\Artikelnr).

4. Legen Sie die neue Datenbank mit dem Inbetriebnahmetool (z. B. LM4W) an.
5. Registrieren Sie die einzusetzenden System Plug-Ins (z. B. UPI) in der Datenbank.

6. Registrieren Sie die einzusetzenden, gerätespezifischen Plug-Ins in der Datenbank, hierbei werden die erforderlichen Gerätevorlagen (Device Templates) automatisch erstellt.

7. Erstellen Sie die Gerätevorlagen der Geräte ohne spezifisches Plug-In.
8. Legen Sie die Geräte in der Datenbank über die zuvor erstellten Gerätevorlagen an.
9. Wichtig!!! Während des Kommissionierungsvorganges müssen die Applikationen in das Gerät heruntergeladen werden. Wenn Sie all diese Schritte beachten, werden Sie keinerlei Probleme mit der Inbetriebnahme von SVEA LON Komponenten haben.
Problembehebung Sollten trotz dieser Vorgehensweise Probleme auftauchen, so gibt es folgende Möglichkeiten, um eine fehlerhafte Installation zu korrigieren:
Falls die Parameter in den Konfigurationsfenstern der Inbetriebnahmetools nicht korrekt angezeigt werden (z. B. "UCP_140" lässt dies auf eine veraltete Installation der SVEA Device Resource Files (DRFs) schließen. In diesem Fall müssen die entsprechenden Geräte aus der Datenbank gelöscht werden, danach muss die Gerätevorlage gelöscht werden und anschließend muss die applikationsspezifische Datei mit der Endung XFO gelöscht werden. Diese wird vom Tool automatisch bei der Erstellung einer Gerätevorlage erstellt, hat im Allgemeinen den gleichen Dateinamen wie die entsprechende XIF Datei und ist auch im gleichen Verzeichnis vorhanden. Danach können die aktuellen DRFs installiert werden, die Gerätevorlage neu erstellt werden und die Geräte neu in der Datenbank angelegt werden.
Beim downloaden der Applikation wird manchmal eine Warnmeldung angezeigt, dass sich der Typ der Applikation ändert. Diese Meldung kann ignoriert werden, da sich der Applikationstyp der Testsoftware von der der Kundensoftware unterscheiden muss.

Sollte beim Download der Applikation eine Fehlermeldung auftreten, die besagt, dass die Firmwareversion der Applikation nicht mit der im Gerät übereinstimmt, so wurde wahrscheinlich nicht die richtige, der eingesetzten Hardware entsprechende, Applikation/Gerätevorlage ausgewählt. In diesem Fall ist auf die Hinweise in der "liesmich.txt" Datei im entsprechenden Applikationsverzeichnis zu achten, in der die korrekt einzusetzende Applikation angegeben ist.

Support Falls Sie Fragen zu SVEA LON Komponenten haben oder technische Hilfe benötigen, steht Ihnen unser technischer Support deutschlandweit kostenlos unter 0800 7832227 (0800 SVEABCS) zur Verfügung. Aus dem Ausland wählen Sie bitte die +49 40 278566-27. Oder senden Sie uns eine E-Mail an: support@svea-bcs.de.
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