| Das LON-Zeitmanagement basiert auf den funkgesteuerten LON Systemuhren 4 DCF und 16 DCF. Die Systemuhren senden Datum und Uhrzeit zyklisch an alle LON Netzwerk-Teilnehmer. Optional kann ein DCF-77 Empfänger angeschlossen werden, der die Systemuhren per Funk mit der genauesten Uhr der Welt in Mainflingen bei Frankfurt synchronisiert.
Die Systemuhren verfügen über vier bzw. 16 Kanäle mit insgesamt 324 Schaltzeiten. Bei Erreichen der programmierten Zeiten wird ein definierter Befehl an die ausgewählten Busteilnehmer gesendet.
Für die Programmierung stehen neben Tages-, Wochen- und Datumsprofilen auch zehn Zeitschaltprogramme mit Prioritätssteuerung zur Verfügung. Für die Anwesenheitssimulation ist außerdem ein Zufallsprogramm aktivierbar. Über die Tastatur am Gehäuse können die Befehle auch manuell ausgelöst werden.
Die Programmierung der Schaltzeiten erfolgt entweder am Gerät oder mittels PC und dem Obelisk-Programmierset. Das Obelisk-Programmierset besteht aus der Programmiersoftware, einer Speicherkarte (Obelisk) und einem Programmiergerät für die serielle PC-Schnittstelle. Das Programmierset erlaubt die einfache und übersichtliche Programmierung mittels Microsoft Windows-Bedienoberfäche. Für die Programmierung sind keine LON-Kenntnisse erforderlich, so dass die Programmierung auch durch den Endanwender erfolgen kann.
Zeitprogramme können tabellarisch ausgedruckt und im PC gespeichert werden. Die programmierten Daten werden über das Programmiergerät in die Speicherkarte geladen und können von dort in die Systemuhr eingelesen werden. Umgekehrt können so Daten auch von der Uhr in den PC übertragen werden. Die Obelisk-Speicherkarte dient gleichzeitig der Datensicherung. |